So können wir auch Ihren Hund füttern

BARF=Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung oder Bones And Raw Food

Das sollten Sie füttern wenn Sie Ihren Hund "barfen" möchten:

Alle Sorten Fleisch bis auf Schwein, vor allem KEIN Wildschwein.

Am Anfang möglichst viel „Blättermagen".

Alle Fleisch und Fischsorten immer roh füttern!

Möglichst viel Abwechslung in den Fleischsorten bieten.

Leber, Lunge und Herz maximal einmal in der Woche füttern.

Gemüse pürieren und andünsten, Obst klein Schneiden.

Statt Gemüse und Obst geht auch Babybrei für sehr kleine Kinder (Lactosefrei und ungewürzt).

Auch ein bis drei Mal die Woche Fisch.

Mindestens einmal die Woche Pansen, wenn möglich öfter (Bester Vitamingehalt!) ist aber sehr fett.

Täglich etwa 30-40% der Gesamtfuttermenge aus Obst und Gemüse zusammenstellen.

Etwa einmal die Woche Knorpelhaltiges Fleisch füttern (Schlund oder Luftröhre, Ochsenschwanz, Hühnerhälse etc.)

Etwa zwei bis drei Mal die Woche Knochen füttern. Rinderrippchen sind schön weich und toll für eifrige Milchzähnchen.

 

Am besten solche Knochen, an denen noch viele Fleischreste sind. Das regt die Magensäure an und verringert die Gefahr von Verstopfung wenn der Hund noch nicht an Knochen gewöhnt ist. Und ist außerdem eine prima Beschäftigung!

Häufige Unsicherheiten

Hunde erkranken nur in extrem seltenen Fällen an Salmonellen da ihr Stoffwechsel eigentlich zu schnell ist und ihre Magensäure zu scharf.

Hunde sind Aasfresser, sie verdauen auch nicht mehr ganz frisches Fleisch gut mögen es sogar manchmal lieber! (Aaswälzen)

Auch Geflügel darf mit Knochen verfüttert werden aber immer nur roh! Knochen splittern, wenn sie erhitzt wurden, nicht wenn sie roh sind.

Lassen sie ihren Hund Knochen zuerst nur in ihrer Anwesenheit fressen weil er lernen muss mit Knochen um zu gehen .

Auch Fisch kann mit Gräten gefressen werden, aber auch der nur roh.

Rohes Fleisch beeinflusst auf keinen Fall die Aggression eines Hundes.

Rohes Fleisch erhöht auch nicht den Jagdtrieb eines Hundes.

Mögliche Umstellungsbeschwerden (Blähungen, Durchfall) sind normal es handelt sich hierbei um Entgiftungserscheinungen . Vor allem bei Hunden, die lange künstliches Futter bekommen haben wird eine Menge entschlackt und der Organismus muss sich erst wieder auf echtes Verdauen einstellen.

Der Hund bekommt keine Mangelerscheinungen durch das "Barfen" wenn es richtig ausgeführt wird. Im Gegenteil! Es ist die natürlichste und gesündeste Art den Hund zu ernähren. Die Gefahr von Mangel oder Überdosierung ist bei jedem Trockenfutter viel höher, da es der Versuch ist auf synthetischem Wege Nahrung zu imitieren. Durch das Erhitzen bei manchmal 400° C des Trockenfutters sind fast alle natürlichen Vitamine kaputt und müssen wieder künstlich zugesetzt werden. Künstliche Vitamine werden niemals so gut aufgenommen wie „Echte".

Man kann davon ausgehen dass sich in jedem Fertigfutter welches zwei Jahre und länger haltbar ist Inhaltsstoffe befinden, die Ihrem Hund wesentlich mehr schaden, als eine vermeintliche Mangelernährung durchs "Barfen".

Bedenken Sie Ihre eigene Ernährung! Achten Sie jeden Tag darauf ihren täglichen Bedarf an Vitaminen, Mineralien, etc. zu sich zu nehmen oder gleichen Sie das über mehrere Wochen verteilt aus?

Machen sie sich nicht so viele Umstände. Der Hund bekommt lange noch keinen Mangel, wenn sie mal ein paar Tage das Gleiche füttern oder wenn Sie mal ein Wochenende kein Obst oder Gemüse dazugeben.

Es empfiehlt sich auch einen Fastentag pro Woche einzulegen.

Einige Tierärzte empfehlen häufig Trockenfutter weil sie es nicht besser wissen. Tierärzte werden im Studium von Wissenschaftlern unterrichtet die für große Trockenfutter-Firmen arbeiten und natürlich ihre Marke bewerben und sogar die Tierärzte sponsren dürfen.

Lassen sie sich also von diesen Tierärzten nicht verunsichern.

Inzwischen gibt es viele Tierärzte die Rohfütterung wegen seiner guten Auswirkungen auf das Immunsystem und die Gesamte Fitness des Hundes empfehlen.

Auch in fast allen Urlaubsgebieten der Welt gibt es frisches Fleisch und Fisch zu kaufen. Häufig sogar sehr günstig. Der Hund darf im Urlaub auch mal eine Woche lang nur Fisch fressen.

Allgemeine Tipps zu Fütterung

Füttern sie die Größte Mahlzeit immer abends nach dem letzten Spaziergang

Öl sollte immer kaltgepresst sein. Gut eignen sich vor allem Fischöle (Lebertran).

Alle großen Hunde und solche mit Hüftproblemen sollten „Grünlippmuschelextrakt" zugefüttert bekommen (Apotheke).

Sämtliche glutenhaltigen Getreidesorten können vom Hund nicht verstoffwechselt werden.

Füttern sie daher kein Getreide, ihr Hund kann es nicht verwerten und es ist teilweise sogar sehr ungesund für Hunde und ein typischer Allergieauslöser. Ein Hund braucht kein Getreide!

Füttern sie niemals etwas mit Zucker

Füttern sie niemals etwas mit Kakao (Schokolade), diese kann für den Hund tödlich sein!

Keine rohen Nachtschattengewächse füttern (Tomate etc)

Füttern sie sonst nichts. Ihr Hund bekommt durch die unten genannten Futtermittel alles was er braucht!

Im Sommer können sie dem Hund zur Beschäftigung und Abkühlung auch gewolftes Fleisch gefroren und am Stück im Garten fressen lassen. Die meisten Hunde vertragen das sehr gut. Am besten mit kleinen Stücken ausprobieren.

Wenn sie Leckerlies haben möchten, benutzen sie besser Fleischwurst in kleinen Stückchen oder Käse. Einige Hunde lieben auch Apfelstücke und Möhren. Oft nehmen sie auch gerne Trockenobst vor allem Banane!

Wenn sie auf dem Land wohnen, sehen sie sich nach einer Schlachterei um und fragen dort nach „Maulfleisch" und Resten.

Fragen sie ihren Schlachter nach Überbleibseln ohne Gewürze die nicht vom Schwein sind. Oder Sachen die schon länger in der Theke liegen. Beim Fischladen können sie häufig günstig oder gratis Fischbauchabschnitte -Köpfe oder -Schwänze bekommen.

Die meisten Hunde mögen es nicht Fleisch in großen Stücken serviert zu bekommen.

Kaufen sie daher möglichst gewolftes Fleisch und geben sie ihrem Hund ein bisschen Zeit um sich an das neue Kaugefühl zu gewöhnen.

Tiefkühlobst und -Gemüse sind besonders vitaminreich! Teilweise mehr als das von der Gemüsetheke, da Vitamine eher durch Lagerzeit reduziert werden als durch einfrieren.

Gemüse immer leicht angaren oder pürieren. Obst pürieren und mit Quark oder Hüttenkäse vermengen, wenn es nicht gerne so genommen wird.

Lassen sie ihren Hund ruhig Gras und Erde fressen, das ist völlig normal und reinigt Magen und Darm sogar Kot von Pflanzenfressern ist nicht ungesund und enthält Enzyme die dem Hund nutzen. Nur bei Steinen und Holz sollten sie eingreifen wegen der hohen Verletzungsgefahr.

Obst

Fleisch/Fisch/Innereien

Knochen (ROH!)

Gemüse

Milchprodukte

Öle und Kräuter

Sonst. & Getreide (glutenfrei)

Ananas

Äpfel

Aprikosen

Bananen

Brombeeren

Erdbeeren

Heidelbeeren

Himbeeren

Johannis-

beeren

Kirschen

Kiwis

Mandarinen

Klementinen

Tangerinen

Satsumas

Orangen

Pfirsiche

Mirabellen

Nektarinen

Pflaumen

Zwetschgen

Kaninchen

Huhn

Pute

Pferd

Rind

Kalb

Reh/Hirsch

Ziege

Schaf

Dorsch

Forelle

Lachs

Seelachs

Thunfisch

Merlan etc.

Leber

Lunge (höchstens 1x pro Woche)

Pansen (grün und ungewaschen)

Blättermagen

Hühnerhälse

Hühnerrücken

Hühnerflügel

Kalbsschwänze

Kaninchenköpfe

Kaninchenkeule

Kaninchenrücken

Rinderkehlköpfe

Rinderstrossen

Rinderkniegelenke

Rinderrippen

Rinderbrustknochen

Lammgerippe

Ochsenschwänze

Kalbsschwänze

Pferdeknochen

Ziegenknochen

Lammknochen

Brokkoli

Chinakohl

Fenchel

Friseesalat

Bataviasalat

Grünkohl

Endivien

Rucola

Möhren

Blumenkohl

Kohlrabi

Kürbis

Mais

Mangold

Rote Beete

Rotkohl

Weißkohl

Sellerie

Spinat

Wirsing

Zucchini

Gurken

Landgurken

Buttermilch

Ziegenmilch

Naturjoghurt

Quark

Ziegenquark

Hüttenkäse

Nachtkerzenöl

Lachsöl

Olivenöl

Butter

Rapsöl

Nussöl

Dorschleber-

tran

Leinöl

Basilikum

Kresse

Petersilie (selten und sparsam)

Eier (2-3 mal/Woche)

Nüsse

Braunhirse

Bierhefeflocken

Acerola

Hagebuttenpulver

Propolis

Spirulina

Chlorella

Seealgenmehl

Aloe Vera

Perna

Canaliculus

Honig

Dorschspäne

Glutenfreie Nudeln

Reisflocken (Bioladen)

Reis

Haferflocken (einweichen)

Diese Liste bedeutet nicht, dass das alles täglich gefüttert werden muss! Es zeigt nur die verschiedenen Möglichkeiten auf. Suchen Sie Sich einfach drei oder vier Sorten Obst und Gemüse heraus und wechseln sie immer alle paar Wochen oder Tage. Einfach saisonbedingt einkaufen wie für Sie selbst auch. Vieles erklärt sich durch gesunden Menschenverstand. Wenn Sie verschiedene Fleischsorten kaufen brauchen Sie keinen Plan zu erstellen wann Sie was füttern. Mischen sie einfach alles durch und so kommen sie auf ein gutes Verhältnis auf die Woche gerechnet.

 

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